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Leinsaat, Hanfsaat und Raps aus dem Münsterland - in Naturland Qualität

Schon immer ist das Münsterland durch die Landwirtschaft und die vielen Höfe geprägt gewesen. Kein Wunder also, dass spannende neue Ideen, Experimentierfreude und ein reger Austausch an der Tagesordnung sind. Auch Naturland-Höfe, die in ihren Standards weit über den Vorgaben der EU-Bio Produkte liegen, finden sich in der Region Münsterland. Das Angebot feinster und hochwertiger Saaten ist glücklicherweise gegeben, vermindert Transportwege und stärkt die Region.


Natürlich Hof Schwienhorst


Südlich von Warendorf findet sich der Hof Schwienhorst mit seinem dazugehörigen Hofladen voller Naturland Bio-Produkte. Aktuell fährt man an den Rapsfeldern vorbei, die im Frühjahr wunderbar blühen und ihren sanften, süßen Geruch verströmen, um am Ziegengehege zu parken. Direkt hinter dem Schild mit dem Hinweis, dass auch die Bio-Bäckerei Cibaria mit den Produkten von Hof Schwienhorst beliefert wird.


Rapsöl aus dem Münsterland

Anbau von Hanf - berauschende Aussichten?

Der Anbau von Hanf ist in Deutschland ganz klar reglementiert. Und jeder, der sich vor einem Rausch durch Hanföl fürchtet (oder sich ihn sogar wünscht?), kann sicher sein: Es wird ihn nicht geben. Der THC-Gehalt muss bei den angebauten Pflanzen unter 0,2% liegen. Zudem findet sich das THC an den Blüten und nicht in der Saat. Auch muss die Blüte gemeldet und eine Genehmigung für den Anbau erteilt werden. Das Beste daran? Über 50% der Flächen in Deutschland, auf denen Hanf angebaut wird, sind Bio-Flächen. Stand 2021 sind das rund 1.800 Hektar.


Wie gesund ist Hanföl?

Hanfsamen enthalten viele Nährstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium, Vitamine wie Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin E, gesunde Fettsäuren und vor allem besticht das Hanföl durch seine ausgewogene Zusammensetzung aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. So entfalten beide ihre positiven Eigenschaften, ohne, dass eine Fraktion der Fettsäuren überwiegt. Man kann problemlos vom Superfood Hanf sprechen!


Wie verwende ich Hanföl?

Geschmacklich ist Hanföl im ersten Moment etwas speziell und vielen geschmacklich unbekannt. Hat man sich aber an den nussig-grünen Geschmack gewöhnt, freut man sich auf jede Speise mit diesem gesunden Speiseöl. Vor allem in Müslis, in Dressings und für das Finish von Gebäck eignet sich Hanföl hervorragend in der Küche. Durch seine hervorragenden Fettsäuren eignet sich Hanföl auch perfekt für die vegane Ernährung. Zu Hanföl gibt es auch einen eigenen Blogeintrag.


Der Anbau von Lein

Lein (Linum usitatissimum) hat in Europa eine lange Tradition. Vor allem in der slawischen und skandinavischen Küche gehört Leinöl seit jeher zur Grundausstattung. Aber auch in Deutschland, besonderes Augenmerk ist auf den Spreewald gelegt, ist Leinöl beinahe als Kulturgut zu bezeichnen. Der Anbau gestaltet sich in der Region Münsterland relativ einfach. Lein benötigt in den Monaten Mai und Juni ausreichend Niederschlag, kommt aber ansonsten mit leichten und durchlässigen Böden als auch trockenen Zeiträumen prima zurecht. Zudem benötigt er nicht allzu viele Nährstoffe, was ihn in der Fruchtfolge ebenfalls interessant macht.


Wie gesund ist Leinöl?

Lein selbst enthält viele Ballaststoffe, Eiweiß und gute pflanzliche Fette. Insbesondere die gelbe Leinsaat aus dem Münsterland, die auch als Goldlein bezeichnet wird, besitzt viele Schleimstoffe, die besonders gut für die Verdauung sind. Im Leinöl aus dem Münsterland ist die Alpha-Linolensäure besonders interessant. Sie gehört zu den Omega-3-Fettsäuren, die bekannt für entzündungshemmende Effekte ist. Als essentieller Nährstoff kann diese nicht vom Körper selbst gebildet werden. Linolensäure ist in Leinöl mit über 50% enthalten, wobei der ähnliche Name natürlich kein Zufall ist. Nur Chiasamen, die leider in Deutschland bisher nicht erfolgreich kultiviert werden können, enthalten noch mehr dieser essentiellen Omega-3-Fettsäure.


Wie verwende ich Leinöl in der Küche??

Die spannendste aller Fragen bleibt jedoch: Wie setze ich Leinöl richtig ein? Leider finden sich nur allzu häufig zu lange und zu warm stehende Leinölflaschen im Regal der Supermärkte. Da das Leinöl sehr gesund ist, wird es dennoch gekauft und viele Nutzer:innen sind froh, wenn der tägliche Löffel im Müsli so gut es geht untergeht und nicht geschmeckt wird. Denn bei diesen, oft alten, Ölen ist ein ranziges Aroma zu vernehmen. Achtet man auf das Haltbarkeitsdatum, dann verliert man gänzlich den Glauben, denn Leinöl muss frisch konsumiert werden! Das Leinöl aus dem Münsterland wird derzeit mit 2 Monaten Haltbarkeit und einer Lagerung im Kühlschrank empfohlen. Und wer einmal frisches Leinöl gekostet hat, der kann nie wieder zurück. Ein besonders sanftes, nussiges und zartes Aroma breitet sich am Gaumen aus und hinterlässt einen wunderbaren Nachgeschmack. So will man plötzlich nicht nur einen Löffel Leinöl am Tag, sondern diverse.


Besonders eignet sich Leinöl für die kalte Küche. Ganz klassisch und einfach wird ein Weißbrot gereicht, dazu ein Schälchen Zucker und ein Schälchen Leinöl. Das Weißbrot in das Leinöl dippen, dann in den Zucker um danach den Wow-Effekt zu erleben und den Genuss des Spreewaldes an den eigenen Esstisch zu zaubern.

Doch auch zu Quark und Kartoffeln, Müsli und in Salat ist Leinöl eine echte Wucht. Probiere Dich aus und erlebe den einzigartigen Geschmack frischen Leinöls. Hier kannst Du direkt zugreifen.


Anbau von Raps

Als eines der wichtigsten Anbauländer für Raps, hat diese Frucht eine lange Tradition in Deutschland. Früher enthielt er noch sehr viele Bitterstoffe und war vor allem für technische Anwendungen und weniger für den Verzehr geeignet. Durch gezielte Züchtungen von Sorten mit wenig Erucasäure und sogenannten Glucosinolaten ist der Durchbruch gelungen und es konnte gut verdaulicher und extrem gesunder Raps erzeugt werden. Der Frühjahrsblüher ist im Anbau diffizil, denn Krankheiten, eine lange Kulturdauer (er muss schon im Herbst ausgesät werden) und großer Hunger machen den Rapsanbau, besonders im Naturland Bio Anbau sehr schwierig. Mit den richtigen Flächen und Kulturtechniken kann es aber dennoch gelingen!



Wie gesund ist Rapsöl?

Rapsöl hat einen Ruf als günstiges und geschmackloses Speiseöl. Das liegt vor allem daran, dass es häufig als raffiniertes Rapsöl angeboten wird. Doch kalt gepresst und frisch genutzt hat es einen angenehm buttrigen Geschmack. Hinzu kommt, dass Rapsöl eines der besten Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren Verhältnisse besitzt. Hinzu kommen Carotinoide und Vitamine, besonders bei kalt gepresstem Rapsöl.


Wie verwende ich Rapsöl in der Küche?

Hier kommen nun alle Vorteile von Rapsöl zum Tragen. Es ist ein absoluter Alleskönner und universell anwendbar. Es kann zum Braten, Frittieren, für Mayonnaise und Dressings genutzt werden. Als Alternative zu Butter und Schmalz ist Rapsöl eine echte Wucht. Durch den feinen Geschmack ist es zudem ohne Probleme kombinierbar ohne zu dominant zu schmecken. Probiere hier direkt Rapsöl aus dem Münsterland aus Naturland Raps aus.



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